Ein schwerer Unfall mit drei Fahrzeugen ereignete sich am Sonntag gegen 11.20 Uhr auf der A61 Richtung Koblenz, kurz hinter dem Kreuz Mutterstadt. Wegen eines Staus fuhr ein 65-jähriger Mann mit einem Citroen Jumpy aus ungeklärten Gründen rund 150 Meter mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Rettungsgasse. Dabei kollidierte er mit dem Porsche Macan eines 29-Jährigen, der auf die linke Spur geschoben wurde und einen Mini Clubman einer 62-Jährigen rammte. Der Citroen kippte auf die Seite und blockierte die Autobahn. Ersthelfer retteten den Fahrer und seine 62-jährige Beifahrerin, beide schwer verletzt. Auch die Insassen des Porsche erlitten schwere Verletzungen, die Mini-Fahrerin wurde leicht verletzt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A61 bis etwa 12.45 Uhr voll gesperrt werden. Der Unfall verursachte erheblichen Schaden: Der Citroen und der Porsche gelten als Totalschaden, der Mini wurde am Heck beschädigt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 65.000 Euro. Warum der Citroen-Fahrer durch die Rettungsgasse raste, ist noch unklar. Aufgrund seiner Verletzungen konnte er bisher nicht befragt werden.