Ob mit dem Ausbau der K2 zwischen Dackenheim und Freinsheim bereits 2026 begonnen werden kann, ist von der Kanalverlegung durch die VG-Werke abhängig. Das hat auf Anfrage der Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Speyer, Martin Schafft, mitgeteilt. Der Kanal muss auf einer Länge von rund 72 Metern ausgetauscht und tiefer gelegt werden. Die Arbeiten hat der Werksausschuss vor den Sommerferien an die Firma Wolff & Müller aus Heidelberg für rund 290.000 Euro vergeben. Eigentlich hätten die Arbeiten bereits im Sommer beginnen sollen. Jedoch ziehen sich laut Schafft die erforderlichen Abstimmungsgespräche zwischen den Werken und der Deutschen Bahn länger hin als geplant. Planung und Ausführung der Kanalbauarbeiten müssten zuvor von der Deutschen Bahn genehmigt werden. Laut Werkleiter Felix Haller wird mit einer Bauzeit von zwei bis drei Monaten gerechnet.
Der LBM möchte den nördlichen Abschnitt (von Dackenheim bis zur maroden Brücke) eigentlich auf 2026 vorziehen. Im Oktober 2026 soll die neue Bahnbrücke eingeschoben werden. Der südliche Bereich der K2 könnte im Frühjahr 2027 beginnen, so die LBM-Planung.
Die K2 ist wegen der maroden Bahnbrücke seit Februar 2024 gesperrt. Das neue Bauwerk wird breiter und es sollen höhere Fahrzeuge darunter durchfahren können. Deshalb wird die K2 entsprechend ausgebaut. Einen Planfeststellungsbeschluss gibt es seit Frühjahr 2024.