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#1 Coronavirus-News in Rheinland-Pfalz von Marco62 23.03.2020 06:29

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Das Land Rheinland-Pfalz wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen. Das kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in einem Statement an. Zuvor hatten sich Bund und Länder auf diesen Schritt geeinigt. Vorgesehen ist, dass soziale Kontakte zunächst für zwei Wochen umfassend reduziert werden. Ansammlungen von mehr als zwei Personen im privaten wie im öffentlichen Bereich sind damit grundsätzlich verboten, ausgenommen davon sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Einkäufe oder andere notwendige Erledigungen werden aber erlaubt bleiben, auch Spaziergänge.

#2 Nur noch drei Grenzübergänge nach Frankreich von Marco62 23.03.2020 06:31

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Der Weg von Rheinland-Pfalz nach Frankreich oder umgekehrt ist wegen der Corona-Krise nur noch über drei Grenzübergänge möglich. Darauf hat das rheinland-pfälzische Innenministerium hingewiesen. Hintergrund sei die Einführung der vorübergehenden Binnengrenzkontrollen an den Landesgrenzen. Offen seien daher nur noch die Grenzübergangsstellen Bienwald, Schweigen und Hornbach, die von der Bundespolizei gesichert würden. "Bitte richten Sie sich dort auf längere Wartezeiten ein", erklärte das Ministerium. Die anderen Grenzübergänge würden oder seien bereits durch technische Sperren verschlossen.

#3 1100 Corona-Infektionen in RLP von Marco62 23.03.2020 06:34

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Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 ist in Rheinland-Pfalz innerhalb von 24 Stunden um 87 auf 1149 gestiegen. Bis zum Sonntagvormittag (Stand: 10.00 Uhr) hat es nach Angaben des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aber keine weiteren Todesfälle gegeben. Bisher sind in Rheinland-Pfalz zwei Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Die höchsten Fallzahlen wurden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gemeldet, wo sich 136 Personen infiziert haben. Von den Städten ist Mainz mit 81 Erkrankten am häufigsten betroffen.

#4 Auch Friseure werden geschlossen von Marco62 23.03.2020 10:53

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Geschlossen werden Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben. Auch Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr sollen weiterfahren. Verstöße gegen die Einschränkungen sollen von Polizei und Ordnungsbehörden geahndet werden, im Extremfall kann dies Dreyer zufolge bis zu25.000 Euro Strafe nach sich ziehen.

In Privathäusern werde sich das Kontaktverbot nicht überprüfen lassen, sagt Malu Dreyer und sprach von einem Appell an die Rheinland-Pfälzer, ihre sozialen Kontakte auch im Privaten einzuschränken. Es gehe um Leben und Tod sagte sie mit Blick auf die dramatische Situation in Italien oder Frankreich. Bereits seit dem vergangenen Samstag mussten in Rheinland-Pfalz Gaststätten, Cafés und Restaurants geschlossen bleiben. Lieferdienste oder das Abholen von Essen sollen aber auch trotz der weiteren Einschränkungen erlaubt bleiben. Schulen und Kindertagesstätten sind bereits seit dem vergangenen Montag bis auf eine Notbetreuung geschlossen, für die Schüler beginnt die zweite Woche ohne regulären Unterricht. Sie erledigen zuhause Aufgaben und Übungen, die sie von ihren Lehrern bekommen haben.

#5 Senior aus Neustadt ist drittes Todesopfer von Marco62 23.03.2020 10:54

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Ein weiterer Mensch ist in Rheinland-Pfalz an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße, Marc Weigel, berichtete bei Facebook von einem dritten Todesfall im Land. Ein 84-Jähriger sei am Sonntag in einem Krankenhaus gestorben. Er habe in einem Seniorenheim gelebt. Das Sozialministerium hatte bisher von zwei Toten wegen der Corona-Pandemie berichtet.

#6 Weiterer Corona-Tote in Rheinland-Pfalz von Marco62 23.03.2020 13:21

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Damit stieg die Zahl der Opfer auf vier.


Der 79 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Lahn-Kreis sei am Wochenende in einem Krankenhaus in Limburg gestorben, teilte die Kreisverwaltung am Montagvormittag mit.

#7 Update vom 23. März von Marco62 24.03.2020 06:28

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Die Zahl der am Coronavirus Infizierten ist in Rheinland-Pfalz auf 1.285 Fälle gestiegen.
Um die telefonischen Kapazitäten für Patienten zu erweitern und möglichst allen Anrufenden gerecht zu werden, hat das Land Rheinland-Pfalz zusätzliche Vorkehrungen getroffen: Das Bundesland richtet ab Dienstag, 12 Uhr, eine neue „Hotline Fieberambulanz“ ein. Unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 ist die Hotline im 24-Stunden-Betrieb zu erreichen (ab Dienstag, 12 Uhr). „Mit den zusätzlichen Kapazitäten wollen wir eine dringend erforderliche Entlastung der vorhandenen Systeme erreichen, vor allem auch des Notrufs 112, der nur für akute medizinische Notfälle vorgesehen ist“, betonen Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler und Innenminister Roger Lewentz. Die neue Hotline werde federführend vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) an den Standorten der Integrierten Leitstellen getragen. An die neue Hotline können sich Personen wenden, bevor sie eine Fieberambulanz aufsuchen. Bevor sie dort vorstellig werden, ist die neue Hotline zu kontaktieren.

#8 Sechster Todesfall in Rheinland-Pfalz von Marco62 25.03.2020 06:22

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In Rheinland-Pfalz ist ein weiterer Mensch am Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Caritasverbandes Koblenz erlag der 78-Jährige am Dienstag im Stadtteil Metternich seiner Infektion.


Der Sozialverband teilte mit, dass es sich um einen Bewohner des Behindertenwohnheims Eulenhorst gehandelt habe. "Wir sind tief erschüttert, unser Mitgefühl gilt allen, die um den Bewohner trauern", sagte Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld. Nach Angaben des Verbandes zeichnet sich in zwei von vier Wohnhäusern der Einrichtung eine dramatische Situation ab. Es gebe mehrere infizierte Bewohner und Mitarbeiter. Daher bittet der Caritasverband um externe Hilfe. Gesucht würden Menschen, die bei der Betreuung, in Pflege oder der Hauswirtschaft helfen könnten. Der 78-Jährige ist das sechste rheinland-pfälzische Corona-Opfer.

Ebenfalls am Dienstag hatte der Kreis Neuwied einen Todesfall vermeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 93-Jährigen, der eine Vorerkrankung gehabt habe und am Sonntag im Krankenhaus Neuwied an den Folgen seiner Coronavirus-Infektion gestorben sei. Bereits am Montag gab es zwei Meldungen über weitere Todesfälle: ein 84-Jähriger aus der Südpfalz und ein 79-Jähriger aus dem Rhein-Lahn-Kreis.

#9 Inzwischen 1.480 Infizierte registriert von Marco62 25.03.2020 06:23

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Die Zahl der Rheinland-Pfälzer, die mit dem Coronavirus infiziert sind, stieg auch am Dienstag weiter an. Das Gesundheitsministerium meldete am Nachmittag insgesamt 1.480 bestätigte Fälle im Land. Damit kamen innerhalb von 24 Stunden 195 neue Fälle hinzu. Das entspricht einem Anstieg von 15,2 Prozent.

Die größte Steigerung gab es in Worms und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Dort wurden 46 (Worms) beziehungsweise 25 (Rhein-Pfalz-Kreis) neue Fälle gemeldet. Nach wie vor am stärksten betroffen sind die Landkreise Mayen-Koblenz (159), Bad Dürkheim (109 Fälle), Mainz (90) und Neuwied (85).

#10 Hunderte Erntehelfer melden sich von Marco62 25.03.2020 09:36

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Der Hilferuf der Landwirte wegen der Coronakrise ist in Rheinhessen auf große Resonanz gestoßen. Viele Bürger haben sich bereit erklärt, als Erntehelfer einzuspringen. Auf der Internetseite "Das Land hilft" haben sich laut Bauern- und Winzerverband schon hunderte angemeldet. Die Plattform will helfen, Landwirte und mögliche Hilfskräfte zusammenzubringen. Wegen der Coronakrise können derzeit viele Erntehelfer aus Osteuropa nicht anreisen. Nun springen Schüler und Studenten ein, oder Menschen, die ihrer normalen Arbeit derzeit nicht nachgehen können.

#11 Letzte reguläre Abiprüfungen von Marco62 25.03.2020 09:37

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Heute gehen die Abiturprüfungen an G9-Gymnasien in Rheinland-Pfalz zu Ende - unter außergewöhnlichen Umständen. Die mündlichen Prüfungen konnten zwar trotz Corona-Pandemie problemlos stattfinden, gemeinsamer Jubel ist aber kaum möglich - die Abifeiern fallen in diesem Jahr also aus. Während in Rheinland-Pfalz heute letzter Prüfungstag ist, gibt es in anderen Bundesländern ein Prüfungschaos. Bayern und Berlin haben die Abschlussprüfungen etwa verschoben. Schleswig-Holstein will die Prüfungen sogar ganz ausfallen lassen. Klarheit soll heute das Schaltgespräch der Kultusministerkonferenz bringen.

#12 Höferlin erwartet Impulse für digitale Transformation von Marco62 25.03.2020 09:37

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Die aktuelle Corona-Krise ist laut Mainzer FDP-Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin die Zeit für Unternehmen, ihre Digitalisierung voranzubringen. So bitter die akuten wirtschaftlichen Folgen für viele Betriebe jetzt auch seien, in der Krise könne auch eine Chance liegen. "Wer schon viel digital transformiert hat, ist jetzt besser dran, und die anderen müssen nachziehen", sagte Höferlin.

#13 Update von Marco62 26.03.2020 06:23

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Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch auf 1.637 gestiegen. Außerdem meldet das Sozialministerium ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit Coronavirus. Die Zahl der Corona-Toten im Bundesland steigt damit auf 6.

In Rheinland-Pfalz werden aktuell 121 Patienten mit Coronavirus in Krankenhäusern behandelt. Wie viele davon auf Intensivstationen liegen, lasse sich nicht genau sagen, berichtet eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Mainz am Mittwoch. Die Zahl variiere tagesaktuell je nach Zustand der Betroffenen. Dem SWR zufolge soll etwa ein Fünftel der stationär untergebrachten Patienten auf Intensivstationen sein.

#14 Update von Marco62 26.03.2020 14:05

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Am Donnerstag will das Gesundheitsministerium in Mainz die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Ausbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz informieren. Ab 14 Uhr wird Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auch über Schwerpunktkrankenhäuser im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, berichten.

Die Zahl der in Rheinland-Pfalz mit Coronavirus infizierten Menschen war am Mittwoch auf 1.637 gestiegen, 157 mehr als am Vortag. Bislang sind im Land sechs Menschen an der durch das Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 gestorben. Aktuell gibt es dem Ministerium zufolge rund 1.400 Intensivbetten im Land, davon rund 1.000 mit einer Beatmungsmöglichkeit für Patienten. Weil mit noch mehr Patienten gerechnet wird, soll die Zahl der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz auf 2.800 verdoppelt werden, die Zahl der Beatmungsplätze solle um die Hälfte auf 1.500 erhöht werden. Gleichzeitig betont das Ministerium, dass alle Erkrankten gut versorgt werden könnten. Es brauche aber zusätzliches Personal und die entsprechende technische Ausstattung. Schulungen von zusätzlich benötigten Pflegekräften liefen bereits.

#15 Update von Marco62 27.03.2020 06:31

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Die Zahl der Erkrankten steigt auf 1.873. Außerdem werden aus Koblenz zwei weitere Todesfälle gemeldet. Damit sind mittlerweile acht Menschen am Coronavirus in Rheinland-Pfalz gestorben.

„Wir erleben angesichts der weiter stark ansteigenden Fallzahlen große Verunsicherung, bei den Menschen, bei den Krankenhäusern, bei den Kommunen. Wir gehen davon aus, dass wir auch in den Kliniken weiterhin stark ansteigende Fallzahlen erleben werden. Deshalb brauchen wir eine Allianz der Krankenhäuser, die geprägt ist durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt“, erklärt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.


Sie stellt am Donnerstag in Mainz das Konzept vor, wie auf der regionalen Ebene in Rheinland-Pfalz Netzwerke mit den Maximalversorgern im Zentrum geschaffen werden sollen. Das Ziel der bestmöglichen Versorgung in der Region soll durch eine gemeinsame Kapazitätsplanung, ein Verlaufsmonitoring und durch die gemeinsame Steuerung erreicht werden. Das Konzept sieht vor, dass die Maximalversorger in Abstimmung mit den anderen Krankenhäusern der Region die Koordinierung der Versorgung der COVID-19-Patienten übernehmen. Hierzu sollen in den Regionen entsprechende Vereinbarungen zwischen den Krankenhäusern abgeschlossen werden, die insbesondere die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabes beinhalten.

In den fünf Versorgungsgebieten werden folgende Maximalversorger mit der Koordinierungsfunktion betraut:

◦Mittelrhein-Westerwald: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
◦Rheinhessen-Nahe: Universitätsklinik Mainz
◦Rheinpfalz: Klinikum Ludwigshafen
◦Westpfalz: Westpfalzklinikum Kaiserslautern
◦Trier : Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

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