Stefan „Steppes“ Brod, Schlagzeuger der Anonyme Giddarischde, BeatzLive Band, Bandmitglied von Nash oder den Happys und regional bekannter Sessionmusiker belebt das Restaurant „3 König“ in Freinsheim neu. Am kommenden Mittwoch, 9. September, eröffnet Brod in den Räumlichkeiten eine „Schankwärdschaft“. Künftig soll es dort neben gepflegten Pfälzer Weinen, Schorle und anderen Getränken auch wechselnde Kleinigkeiten auf die Hand zu essen geben. Geöffnet ist die „Wärtschaft“ künftig von Mittwoch bis Freitag von 18 bis 23 Uhr, sonntags von 14 bis 18 Uhr. Für Brod sei dies eine Möglichkeit, „mir eine Plattform zu schaffen mit dem ich mein künftiges Rentendasein mit einer Tätigkeit ausfüllen kann, die mir Spaß macht und Freude bereitet.“ Zur Eröffnung am Mittwoch ab 17 Uhr haben sich auch einige musikalische Wegbegleiter vom neuen Wirt angesagt. Sebastian Heiner, Achim Zeppi Degen und Chris Stockert werden ein kurzes (akustisches) Stelldichein zum Besten geben – und selbstverständlich ist auch Anonyme Sänger Edsel Merz mit von der Partie, der sich auch vorgenommen hat, eine kleine, aber feine Laudatio auf die neue Schankwirtschaft und ihren Betreiber zu halten.
Während die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Freinsheim am Freitagabend einen Brand zwischen Weisenheim und Bobenheim am Berg bekämpften, erreichte die Wehrleute um 18.15 Uhr ein weiterer Alarm: In einem Weinberg am Freinsheimer Hahnenweg war ein Feuer ausgebrochen. Rund 20 Wehrleute waren hier nach Angaben von Verbandsbürgermeister Jürgen Oberholz etwa eine halbe Stunde im Einsatz. Nach Polizeiangaben wurden bei dem Brand auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern mehrere Rebenzeilen teilweise schwer beschädigt. Hinweise auf mögliche Verursacher gibt es laut Polizei derzeit nicht. Die schnelle Ausbreitung der beiden Brände am Freitag dürfte jedoch in engem Zusammenhang mit der herrschenden Witterung stehen, so die Polizei. Zum Zeitpunkt der Brände war es sehr warm und windig.
Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Bad Dürkheim, Telefon 06322 963-0, zu wenden.
Thema von Thomas 62 im Forum Musik/TV-Video/Bücher
Mit seinen Stirnfalten fiel er auf. Schauspieler Michael Mendl war lange am Theater, bevor ihn die Filmwelt entdeckte. An seinem Küchentisch konnte er manche gute Anekdote erzählen. An sein Gesicht erinnert man sich von vielen Abenden auf dem Sofa. Michael Mendl war mit seinen typischen Stirnfalten oft im Fernsehen zu sehen. Nun ist der Schauspieler im Alter von 82 Jahren gestorben, wie seine Agentin der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
Seine Rollen klingen ein wenig wie eine Reise durchs Geschichtsbuch. Mendl spielte Kanzler Willy Brandt und Papst Johannes Paul II. Er wurde als General im Weltkriegsdrama «Der Untergang» in Hitlers Bunker zitiert und spielte in der Netflix-Serie «Dark» mit. Wenn man ihn an seinem Berliner Küchentisch besuchte, steckte er sich eine Zigarette an und hatte viele Geschichten zu erzählen.
Rund 80 Feuerwehrleute haben am Freitagabend einen Waldbrand zwischen Weisenheim und Bobenheim am Berg bekämpft. Betroffen war ein Kiefernwaldbestand. Die Fläche war nach Angaben von Freinsheims Verbandsbürgermeister Jürgen Oberholz 30 mal 200 Meter groß und befindet sich in der Nähe des Triforstbrunnens. Der Brand konzentrierte sich dort auf das Unterholz. Deshalb gingen die Feuerwehrleute auch mit Hacken gegen das Feuer vor. Über eine Ringleitung transportierten die Fahrzeuge das Löschwasser an die Brandstelle. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Löschwasser, das im Weisenheimer Weingut Holz-Weisbrodt in Edelstahltanks seit Anfang August für Waldbrände vorgehalten wird, erklärte Oberholz. 100.000 Liter befinden sich in den vier Tanks, 20.000 Liter hat die Feuerwehr am Freitagabend verbraucht. Der Brand war gegen 21 Uhr mittlerweile unter Kontrolle. In der Nacht liefen Nachlöscharbeiten.
Insbesondere das Aufhacken des Waldbodens sei für die Wehrleute sehr schweißtreibend, so Oberholz. Deshalb werden die Einsatzkräfte, die damit beschäftigt sind, alle 30 Minuten abgelöst. Der Alarm war laut Einsatzleitung um 17.38 Uhr eingegangen. Zunächst waren die Feuerwehren aus Weisenheim am Sand, Weisenheim am Berg und Dackenheim vor Ort. Sie wurden dann von Kräften aus Freinsheim, Kallstadt, Kirchheim und Bissersheim unterstützt. Die Feuerwehr der VG Leiningerland ist mit einem Versorgungszug vor Ort, um die Feuerwehrleute mit Getränken und Essen zu versorgen.
Ein Motorradfahrer übersieht beim Abbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der folgende Unfall endet für ihn schlimmer als für die Autofahrerin. Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Worms mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der 21-Jährige hatte den entgegenkommenden Wagen am Freitagabend beim Abbiegen übersehen, wie die Polizei mitteilte. Er wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die 37 Jahre alte Autofahrerin trug leichte Verletzungen davon.
Am Nachmittag wurde die jährliche Streckensperrung für Motorräder an Samstagen, Sonn- und Feiertagen (im Zeitraum vom 01.04.2026 bis 31.10.2026) auf der L499 im sogenannten „Elmsteiner Tal“ überwacht. Im Zeitraum von zwei Stunden konnten sechs Motorradfahrende festgestellt werden, die den Streckenabschnitt unberechtigt befuhren. Entsprechende Verwarnungsverfahren wurden eingeleitet. Die Motorradfahrenden wurden aus dem Tal geleitet.
Weiterhin wurden in der Ortslage Weidenthal allgemeine Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt auf dem motorisierten Zweiradverkehr durchgeführt.
Am Abend wurde aufgrund vorheriger Bürgerbeschwerden über Lärmbelästigungen durch Motorradfahrende der Verkehr auf dem Streckenabschnitt der L522 zwischen Herxheim am Berg und Weisenheim am Berg überwacht. Innerhalb von einer Stunde wurden vier Kradfahrende auf dem Streckenabschnitt festgestellt. Fahrzeuglärm konnte am hiesigen Tag nicht vernommen werden.
Bei insgesamt 26 kontrollierten Fahrzeugen wurde neben den zuvor genannten Verstößen gegen die Streckensperrung in einem Fall ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da an einem Motorrad sicherheitsrelevante Bauteile technisch verändert waren, ohne dass der Motorradfahrende hierfür Zulässigkeitsnachweise erbringen konnte. Die Betriebserlaubnis des Motorrades war somit erloschen. Ferner trug der Motorradfahrende keinen geeigneten Schutzhelm. Dem Fahrzeugführenden und dessen Motorrad wurde die Weiterfahrt untersagt.
Weitere Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt auf dem motorisierten Zweiradverkehr folgen.
Mit zu hoher Geschwindigkeit versuchen zwei Motorradfahrer ein Auto rechts zu überholen. Dabei verliert einer der Motorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine. Bei einem Überholmanöver ist ein Motorradfahrer auf einer Bundesstraße bei Heidelberg gestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Der 22-Jährige habe zusammen mit einem zweiten, gleichaltrigen Motorradfahrer ein Auto deutlich zu schnell rechts überholt, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam der junge Mann mit seiner Maschine von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke.
Der 22-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe nicht. Der zweite Motorradfahrer hielt nach dem Unfall an. Er blieb unverletzt.
Die beiden sollen auch zuvor auf der Bundesstraße bereits mehreren Zeugen durch ihre Fahrweise aufgefallen sein, berichtet die Polizei weiter. Beamte zogen noch an der Unfallstelle die Führerscheine der beiden ein.
Eine Motorradfahrerin ist an der Anschlussstelle Landau-Süd auf der A65 verunglückt. Nach Angaben der Polizei beschleunigte die 25-Jährige am Freitagmittag gegen 11.45 Uhr in Richtung Ludwigshafen auf dem Einfädelungsstreifen und verlor aus ungeklärter Ursache die Kontrolle. Das Motorrad überschlug sich und schleuderte in den Straßengraben. Rettungskräfte versorgten die Frau zunächst vor Ort und flogen sie wegen ihrer schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Für die Landung war die A65 zwischen 12.10 und 12.40 Uhr in Fahrtrichtung Ludwigshafen voll gesperrt. Der Autobahnzubringer ist wegen der Unfallaufnahme und der Bergung des total beschädigten Motorrads derzeit noch gesperrt. Im Bereich der Unfallstelle kommt es weiterhin zu Behinderungen.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Zusammenstoß in Saarbrücken mit einem Auto schwer verletzt worden. Der 32 Jahre alte Autofahrer flüchtete am Freitagabend von der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Eine anschließende Fahndung der Polizei war erfolgreich, der Fahrer wurde gestellt. Das Auto war ohne gültiges Kennzeichen unterwegs. Details zum Unfallhergang waren nicht bekannt.
Eine 27-jährige Autofahrerin ist in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 3 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Martin-Luther-Straße in Neustadt kontrolliert worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde eine Passantin auf die Frau aufmerksam und hat die Beamten informiert. Ein Atemalkoholtest bei der 27-Jährigen ergab laut Mitteilung einen Wert von 4,33 Promille. Daraufhin wurde der Frau eine Blutprobe entnommen und der Fahrzeugschlüssel an einen Angehörigen übergeben. Außerdem wurde der Führerschein der Fahrerin beschlagnahmt. Gegen die 27-Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Auch die Fahrerlaubnisbehörde wurde über den Vorfall informiert.
Bei einem Auffahrunfall auf der Rheinbrücke der B 35 in Fahrtrichtung Germersheim ist am Donnerstag gegen 9.50 Uhr ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr der Fahrer eines Kleintransporters im stockenden Verkehr aus Unachtsamkeit auf das vor ihm stehende Motorrad auf. Der Motorradfahrer stürzte, zog sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die B35 in Richtung Germersheim ist für den Einsatz voll gesperrt worden. Eine Umleitung wurde von der Straßenmeisterei Speyer eingerichtet.
Thema von Thomas 62 im Forum Musik/TV-Video/Bücher
Von 1996 bis 2026 spielte Andreas Hoppe den Kommissar Mario Kopper im Ludwigshafener «Tatort». Jetzt ist der Schauspieler gestorben. Der ehemalige «Tatort»-Kommissar Andreas Hoppe («Kopper») ist im Alter von 66 Jahren gestorben. Wie die Agentur Engelspost unter Berufung auf Hoppes Familie mitteilte, starb Hoppe bereits am 17. August unerwartet. Der Schauspieler lebte in Berlin.
Nach Angaben des SWR spielte Hoppe von 1996 bis 2018 den Kommissar Mario Kopper im Ludwigshafener «Tatort» an der Seite von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal. Insgesamt war er demnach in insgesamt 57 «Tatort»-Folgen zu sehen. Nach 21 Jahren endete Hoppes «Tatort»-Zeit Anfang 2018 mit dem Fall «Tatort - Kopper».
«Ich bin zutiefst erschüttert, dass mein Kollege und Freund Andi verstorben ist. Uns verbinden nicht nur 21 Jahre 'Tatort' Ludwigshafen, Lena und Kopper, wir kannten uns bereits aus den Jahren 1982 bis 1986, waren wir doch an der selben Schauspielschule, in der selben Schauspielklasse, haben zusammen die ersten Schritte Richtung Bühne gewagt», sagte Folkerts laut Mitteilung. «Ich bin traurig, Andi, das war viel zu früh, Du warst so ein besonderer Typ! Mein tiefes Mitgefühl für all diejenigen, die zuletzt ganz nah bei Dir waren! Ciao Kopper.»
Thema von Thomas 62 im Forum Musik/TV-Video/Bücher
Als Transvestit vom Planeten Transsexual in der «Rocky Horror Show» fand er die Rolle seines Lebens. Viele weitere große Auftritte auf Bühne und Leinwand folgten. Nun ist Tim Curry gestorben. Das dämonische Grinsen war sein Markenzeichen: In dem Musical «Rocky Horror Show» schockierte er das Publikum einst als sexbesessener Wissenschaftler Frank N. Furter. Später sorgte er als Horror-Clown Pennywise für Alpträume. Nun ist der britische Schauspieler Tim Curry im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichteten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin.
Als er 1973 in der «Rocky Horror Show» erstmals mit Make-up in Strapsen und Stöckelschuhen auftrat, mutete er den Menschen im konservativen Großbritannien einiges zu. Seine Mutter soll schon beschämt im Publikum gesessen haben, als er einige Jahre zuvor in seiner ersten Rolle bei dem Musical «Hair» nackt auf der Bühne getanzt hatte. Doch als Dr. Frank N. Furter fand Tim Curry die Rolle seines Lebens.
Im Großbritannien der 1970er Jahre war das sexuell aufgeladene Musical von Richard O'Brien gewagt. Dass ein Stück über einen außerirdischen, bisexuellen Wissenschaftler in Frauenkleidern - «der Transvestit vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania» - ein weltweites Phänomen werden würde, konnte niemand ahnen. Doch das wurde es. Spätestens seit der Verfilmung 1977 wurde Curry eine Ikone der Schwulen-Szene. Die Rolle seines Lebens Der Schauspieler und Sänger kam 1946 als Timothy James Curry in der Grafschaft Cheshire zur Welt und verbrachte seine Kindheit wegen der Militärkarriere seines früh gestorbenen Vaters teilweise in Hongkong. An der Universität Birmingham studierte er Schauspiel. Bevor ihn sein «Hair»-Kollege O'Brien zur «Rocky Horror Show» holte, hatte er unter anderem in der Royal Shakespeare Company mitgewirkt und für kleinere Fernsehrollen vor der Kamera gestanden.
Vor nur 85 Leuten wurde die «Rocky Horror Show» am 16. Juni 1973 uraufgeführt. Nach zähen Startwochen wurde das Obergeschoss des Royal Court Theatre irgendwann zu klein. Zwei Jahre nach der Uraufführung sang Curry als Dr. Frank N. Furter auch auf der großen Kinoleinwand «Sweet Transvestite». Die Verfilmung unter dem Titel «Rocky Horror Picture Show» machte den Mann mit dem dämonischen Grinsen weltbekannt. Dem Ruhm konnte Curry wenig abgewinnen. «Ich genieße das nicht», sagt er dem «Guardian», «aber ich spiele das Spiel mit.»
Theater und Popmusik Trotzdem war Curry vorerst überwiegend im Fernsehen zu sehen, nicht im Kino. Und er spielte regelmäßig im Londoner West End und am Broadway in New York - etwa in Brechts «Dreigroschenoper» und Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte («A Christmas Carol»). Als Wolfgang Amadeus Mozart in der Broadway-Version von «Amadeus» war er für einen Tony als Bester Hauptdarsteller nominiert.
Obendrein versuchte er sich als Popstar. Schon als Kind hatte er in der Kirche gesungen. Dass er das konnte, hatte er als Frank N. Furter allen bewiesen. Der Soundtrack der «Rocky Horror Picture Show» verkaufte sich millionenfach.
Doch seine eigenen Alben - «Read My Lips» (1978), «Fearless» (1979) und «Simplicity» (1981) - waren keine kommerziellen Erfolge. Die Single «I Do The Rock», geschrieben mit Filmkomponist Michael Kamen («Stirb langsam»), schaffte es immerhin in die US-Charts.
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Die US-Country-Sängerin Dolly Parton ist tot. Sie starb im Alter von 80 Jahren. Die "Queen der Countrymusik" wurde mit Hits wie "Jolene" oder "9 to 5" weltberühmt.
Die amerikanische Country-Legende Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie mit. Parton war ab den 1970er-Jahren eine der erfolgreichsten Sängerinnen und Songwriterinnen in der Country- und Popmusik.Bekannt wurde Parton mit Stücken wie "Jolene" und "9 to 5". Ihre Ballade "I Will Always Love You" wurde in der Version von Whitney Houston zu einem der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Parton verkaufte mehr als 100 Millionen Alben und gewann zehn Grammys.
Kindheit in bitterer ArmutGeboren wurde Dolly Parton am 19. Januar 1946 im Bundesstaat Tennessee in einer kleinen Holzhütte. Die Eltern und ihre insgesamt zwölf Kinder lebten in bitterer Armut, wie Dolly Parton sagte. In der Kirche und in ihrem Haus wurde viel gesungen.Schon mit zehn Jahren trat sie in örtlichen Fernseh- und Radioshows auf. Als Teenager sang Dolly in der berühmten "Grand Ole Opry"-Show in Nashville. Nach dem Schulabschluss 1964 zog Parton nach Nashville und begann ein Leben als Songwriterin und Musikerin. Der erste große Erfolg kam nach ihrem 21. Geburtstag mit dem Album "Hello, I'm Dolly" ein. Der erste Titel "Dumb Blonde" (Dumme Blondine) war dann wegweisend. Denn genau mit diesem Image feierte sie Jahrzehnte lang Erfolge. Kostet viel Geld, so billig auszusehen"Die Sängerin spielte stets mit ihrem Image und Aussehen als blonde, üppige Frau. "Ich weiß ja selbst am besten, dass ich nicht dumm bin. Und nicht blond." Die Mähne war eines ihrer Markenzeichen. Einem Chirurgen vertraute sie sich schon an, als Brustoperationen noch etwas Besonderes waren. Sie bekannte sich auch zu weiteren Schönheits-Operationen. "Warum soll ich aussehen wie ein alter Hofhund, wenn ich nicht muss?" Bei ihrem Publikum bedankte sie sich immer wieder für das Geld, das die Fans für Konzertkarten ausgeben mussten: "Es kostet schließlich viel Geld, so billig auszusehen."Partons sympathische Art, gepaart mit ihren imposanten blonden Frisuren, ihren extravaganten Kostümen und ihrer überschwänglichen Freude daran, im Rampenlicht zu stehen, machte sie bei Amerikanern aller Herkunft beliebt. Im Laufe der Jahre moderierte Parton eine TV-Show, spielte in Filmen wie "Warum eigentlich … bringen wir den Chef nicht um?" oder "Magnolien aus Stahl" mit und beteiligte sich sogar an einem Themenpark, der nach ihr benannt wurde: Dollywood, eine beliebte Touristenattraktion in ihrem Heimatstaat Tennessee.Großzügige SpenderinParton galt auch als Symbol der amerikanischen Arbeiterklasse und setzte sich regelmäßig mit ihrem Namen und ihrem Geld für Anliegen ein, an die sie glaubte. Als Reaktion auf die Covid-Pandemie spendete Parton im Jahr 2020 eine Million Dollar für die Impfstoff-Forschung an der Vanderbilt University und wurde damit zu einer frühen Förderin der Impfstoffentwicklung von Moderna.Sie leitete ein Alphabetisierungsprogramm für Vorschulkinder in den gesamten Vereinigten Staaten sowie in Kanada, Großbritannien, Australien und Irland und vergab Stipendien an Schüler der Oberstufe in dem County in Tennessee, in dem sie geboren wurde. Außerdem sprach sie sich energisch für die Rechte der LGBTQ+-Community aus.Trump ordnet Trauerbeflaggung anUS-Präsident Donald Trump würdigte Dolly Parton als große Musikerin und als Vorbild für Millionen von Menschen. Sie sei "eine der größten Countrysängerinnen aller Zeiten" gewesen, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Zu ihren Ehren lasse er die US-Flagge überall in den Vereinigten Staaten für eine Woche auf halbmast setzen.
Das Viadukt am Ortseingang Kleinkarlbachs, über das früher Züge fuhren, wird abgerissen. Nachdem die Deutsche Bahn als zuständiges Unternehmen den Schritt bereits im Frühjahr angekündigt hat, gibt es nun auch ein konkretes Zeitfenster: Wie Ortsbürgermeister Daniel Krauß (SPD) mitteilt, sollen die Arbeiten zwischen dem 5. und 18. Oktober stattfinden – bewusst während der Herbstferien. Letztlich sei dafür nämlich eine Vollsperrung nötig. Ein großer Lastenkran müsse die Brücke von den seitlichen Stützen heben und der wiederum könne nur auf der Straße platziert werden. Die gute Nachricht laut Krauß: „Die Arbeiten dauern am Ende nur einen halben Tag.“ Mehr als einen Zeitraum habe er der Bahn aber bisher nicht entlocken können. Erfolglos gewesen sei auch der Kampf um den Erhalt des Viadukts, das für die Kleinkarlbacher ortsbildprägend sei. Eine Lösung, die wirtschaftlich ist, gebe es nicht. Allerdings bleibe es dabei, dass nur der Überbau verschwindet. Die Stützen sollen erhalten bleiben.
Ein 50-jähriger Motorradfahrer ist in der Nacht zu Montag, 24. August 2026, bei einem Verkehrsunfall zwischen Beindersheim und Heßheim ums Leben gekommen. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln zur Ursache des Unfalls.
Der Mann war gegen 00.45 Uhr auf einem Wirtschaftsweg zwischen der K7 und der L453 aus Richtung Beindersheim in Fahrtrichtung Heßheim unterwegs. Im Bereich der Unterführung der A6 kollidierte er aus bislang ungeklärten Gründen auf gerader Strecke mit dem Brückenfundament. Durch den Aufprall wurde er vom Motorrad geschleudert und starb noch an der Unfallstelle, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilen.
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und die Polizei Frankenthal haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Frankenthal unter Telefon 06233/313-0 oder per E-Mail an pifrankenthal@polizei.rlp.de zu melden.
In der Winzler Straße gibt es seit einem Jahr einen Motorradclub: die „Outlaws Westwall“. Der Name ist erklärungsbedürftig. Und wer sind die Mitglieder? Die Rollläden sind meist dicht, das Gelände mit hohen Sichtschutzzäunen abgeriegelt. Das Clubhaus der „Outlaws Westwall“ in Pirmasens ist abgeschottet. Dennoch: Thomas Kozerke, der im Pirmasenser Chapter der regionalen Bikergruppe eine Art Leitungsfunktion innehat, kennt keine Berührungsängste. Ein Anruf genügt und er empfängt die Presse in der Kneipe. Das Etablissement hieß früher mal „Haus am Westbahnhof“, weil dort die Zuglinie nach Bitsch vorbeiführen sollte. Das Lokal ist aber schon lange geschlossen.
Vor einem Jahr zog dann der Motorradclub „Outlaws Westwall“ ein. Zuvor hatten sich die Mitglieder in verschiedenen Kneipen getroffen. Die Bierstube am Berliner Ring beispielsweise wurde und wird gerne besucht. „Wir mussten viel neu machen hier und haben einiges an Arbeit investiert“, erzählt Kozerke in der einstigen Kneipe, die immer noch nach Kneipe aussieht. Es sei ein privater Raum für Treffen der Mitglieder, nichts Öffentliches, betont er. Zur Unterhaltung gibt es eine Dartscheibe und einen Tischkicker. Für Billard sei kein Platz, bedauert er. An einer Wand hängen Porträtfotos von verstorbenen „Outlaws“ aus der ganzen Welt.
Politischer Hintergrund wird abgestritten Woher kommt der Name „Outlaws Westwall“? „Das hat keinen politischen Hintergrund“, sagt Kozerke und verweist auf die Mitgliederstruktur. Die acht „Outlaws“ und zwölf Unterstützer, im MC-Jargon „Supporter“ genannt, seien eben Pirmasenser und auch Saarländer. Die Bezeichnung „Saarpfalz“ habe den Mitgliedern nicht gefallen, also wurde „Westwall“ gewählt, der schließlich die ganze Region betroffen hatte. „Wir sind absolut unpolitisch“, versichert Kozerke noch einmal. Die Mitglieder wollten einfach Spaß haben und keine Politik machen. Gemeinsame Motorradtouren und der Besuch anderer Chapter, also anderer „Outlaw“-Gruppen, seien der hauptsächliche Sinn der Bikergemeinschaft. Sie sei kein Verein, sondern einfach ein Zusammenschluss motorradbegeisterter Männer, die sich gern bei einem Bier im Clubhaus träfen, wo auch gegrillt werde und andere Chapter der „Outlaws“ empfangen würden. „Der Zusammenhalt ist uns sehr wichtig“, hebt Kozerke hervor. Ein reiner Männertreff sei es in der Winzler Straße aber keinesfalls. Die Frauen der Mitglieder seien meist dabei. Bei den Ausfahrten könne es auch mal nach Hamburg gehen, wo alljährlich ein Harleytreffen stattfindet, oder in einer Gruppe von 200 Motorrädern im Konvoi zu einem anderen Chapter.
Bodenständige Handwerker und Arbeiter Die Mitglieder seien alle berufstätig und die meisten hätten auch Familie, erzählt er weiter. Die Bandbreite der Berufe reiche vom Dachdecker und Getränkehändler über Maschinenschlosser bis zu Beschäftigten bei Sicherheitsdiensten. Normale bodenständige Handwerker und Arbeiter, skizziert er die Mitgliederstruktur. Richtige „Gesetzlose“, die man landläufig als „Outlaw“ bezeichnet, gebe es im Pirmasenser Chapter nicht. Mit Rockerkriminalität, wie es das Bundeskriminalamt definiert, habe der regionale „Outlaw Westwall“-Club nichts zu tun, verdeutlicht Kozerke nachdrücklich.
Ihr Domizil an der Kreuzung von Winzler- und Leinenweberstraße sei auch nicht für die Öffentlichkeit verschlossen. Jeden ersten Freitag im Monat werde ein „Open House“, also offenes Haus, angeboten, bei dem jeder reingucken könne, den es interessiere. Das Angebot nähmen auch Nachbarn an, berichtet er. Überhaupt liegt Kozerke viel am guten Auskommen mit der Nachbarschaft. „Gastfreundschaft wird bei uns großgeschrieben.“ Das betreffe umgekehrt auch die Mitglieder im Ausland. „Outlaws“, die ursprünglich in den USA gegründet wurden, gibt es in ganz Europa, auch in Asien wie Philippinen und Thailand, in Australien oder auch Russland. Wer als „Outlaw“ dorthin reise, habe sofort Anschluss.
Mitglied nur nach Bewährung Mitglied zu werden, das ist jedoch nicht so einfach. „Eine Gemeinschaft funktioniert nur mit Regeln“, sagt Kozerke und nennt eine davon: Für Neumitglieder gibt es erstmal eine Probezeit, die mindestens ein Jahr dauert, in der sich der Neuling bewähren müsse. Erst dann bekomme er offiziell die Colors, womit die Aufnäher auf der Weste (auch Kutte genannt) gemeint sind, auf der ein Totenkopf und die gekreuzten Motorkolben zu sehen sind. Außerdem sei eine Art Empfehlung von einem „Outlaw“ sinnvoll. Einfach so vorbeigehen und die Mitgliedschaft beantragen, funktioniere nicht.
Weitere Voraussetzungen sind der Führerschein und ein eigenes Bike. Wobei es nicht irgendeine Maschine sein könne. Ein Chopper sollte es sein. Klassiker sind Harley-Davidson-Maschinen. Im Club gebe es auch Harley-Fahrer. Kozerke selbst fährt eine Suzuki M1800R. Eine echte Harley sei ein Kostenfaktor. Vor allem die Umbauten gingen ins Geld, gibt er zu bedenken. Ohne Führerschein oder Chopper könne man den Club als Supporter unterstützen.
Motorradfahrerin möglicherweise erst nach Tagen tot in Straßengraben gefunden Eine 50-jährige Motorradfahrerin ist bei Bonndorf tödlich verunglückt. Erst bei einer Streckenkontrolle entdeckte ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Frau im Graben.
Motorradfahrerin tot in Straßengraben gefunden
Bei einer Streckenkontrolle an der Landstraße 170 bei Bonndorf (Kreis Waldshut) hat ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei am Donnerstag eine leblose Motorradfahrerin im Straßengraben entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 50-Jährige von Rothaus kommend in Richtung Bonndorf-Ebnet.
Motorrad landete im Wald Die Frau kam aus bislang ungeklärter Ursache wohl nach links von der Fahrbahn ab, geriet in einen Straßengraben und kollidierte mit einem Baum. Sie kam im Straßengraben zum Liegen, das Motorrad etwa 15 Meter weiter im Wald.
Der Unfall könnte schon vor einiger Zeit passiert sein. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und die Verkehrspolizei Waldshut-Tiengen haben die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.
Wer hat die Frau am Dienstagabend gesehen? Zudem sucht die Verkehrspolizei Waldshut-Tiengen Zeugen, denen die Motorradfahrerin mit einer Ducati Multistrada V 4 am Dienstagabend (18.08.2026) im Bereich vom Schluchsee, Häusern oder Grafenhausen aufgefallen ist. Dort soll sie unterwegs gewesen sein.
Die Verkehrspolizei Waldshut-Tiengen ist während den üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 07751 89630 erreichbar.
Metropolregion Rhein-Neckar – Bei einem Motorradunfall auf der K4176 zwischen Hoffenheim und Eschelbach ist am Samstagnachmittag ein 74-jähriger Motorradfahrer verletzt worden. Die Kreisstraße musste wegen der Unfallaufnahme und anschließender Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim gegen 15:40 Uhr auf der Hoffenheimer Straße (K4176). Der 74-Jährige war mit seiner BMW von Hoffenheim in Richtung Eschelbach unterwegs.
Motorradfahrer stürzt bei Bremsmanöver
Auf einer Kuppe traf der Motorradfahrer auf mehrere Verkehrsteilnehmer, die verkehrsbedingt langsam unterwegs waren. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen leitete der 74-Jährige daraufhin ein Bremsmanöver ein und kam dabei zu Fall.
Als mögliche Ursachen nennt die Polizei eine nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit einem möglichen Defekt am Bremssystem des Motorrads. Die genauen Umstände sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Bei dem Sturz erlitt der Motorradfahrer leichte bis mittelschwere Verletzungen. Er wurde anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in eine umliegende Klinik gebracht.
K4176 nach Motorradunfall mehrere Stunden gesperrt
An der BMW entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Da bei dem Unfall zudem Betriebsstoffe auf die Fahrbahn ausgelaufen waren, musste eine Fachfirma mit der Reinigung der Straße beauftragt werden.
Während der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung blieb die K4176 zwischen Hoffenheim und Eschelbach in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Gegen 18:40 Uhr konnte die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Metropolregion Rhein-Neckar – Bei einem schweren Motorradunfall auf der K 47 zwischen Olfen und Güttersbach ist am Freitag, 21. August 2026, ein 26-jähriger Mann aus Frankenthal tödlich verletzt worden. Seine Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen war das Ehepaar aus Frankenthal mit einem Motorrad auf der K 47 aus Richtung Olfen kommend in Richtung Güttersbach unterwegs.
In einer Linkskurve kam das Motorrad aus bislang nicht näher bekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Der 26-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte konnte sein Leben nicht gerettet werden. Der 26-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Mitfahrerin schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz
Die Mitfahrerin des 26-Jährigen wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen.
Am Motorrad entstand nach Polizeiangaben wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste anschließend abgeschleppt werden.
K 47 nach tödlichem Motorradunfall zwei Stunden gesperrt
Der schwere Verkehrsunfall löste einen umfangreichen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Vor Ort waren unter anderem zwei Streifen der Polizeistation Erbach, vier Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie vier Ersthelfer.
Darüber hinaus waren zwei Rettungswagen, zwei Notarztwagen des DRK Odenwaldkreis sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die K 47 zwischen Olfen und Güttersbach für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden.